Spendenzweck

Das Entenrennen wird zugunsten lokaler Projekte für Kinder und Jugendlicher veranstaltet.
Ziel ist die Minderung der Folgen von Kinderarmut.


 


Projektdarstellung

Renovierung des „Hexenhauses“

Ein Projekt der Aufsuchenden Jugendarbeit Dinslaken

Das Diakonische Werk Dinslaken hat das „alte Hexenhaus“ an der Brückstraße 11 angemietet und wird dort mit der Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA) ab dem 01.12.2014 ansässig sein.
Im Jahr 2009 wurde die Aufsuchende Jugendarbeit Dinslaken durch den Rat als Modellprojekt für 2 Jahre beschlossen. Im Jahr 2011 konnte dieses Modellprojekt entfristet werden und ist somit zu einer festen Institution der Jugendhilfe in Dinslaken geworden.
Die Aufsuchende Jugendarbeit wird in einer engen Kooperation von der Stadt Dinslaken (Nicole Mehring) und dem Diakonischen Werk (Jonas Egelkraut) mit insgesamt 1,5 Stellen durchgeführt. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die sich im öffentlichen Raum bewegen. Hier wird das breite Spektrum vom niederschwelligen Kontakt, bis hin zur intensiven sozialpädagogischen Begleitung abgedeckt.

Die AJA arbeitet stadtteil- oder sozialraumorientiert, schwerpunktmäßig im freizeitpädagogischen Bereich, wobei situations- und bedarfsabhängig auch Einzelfallhilfe angeboten wird. Sie befähigt junge Menschen dazu ihre persönlichen und kollektiven Lebenssituationen, insbesondere im Konfliktfall, selbst bewältigen zu können.

Ziel ist die Erschließung von öffentlichen Räumen und die Erweiterung von Sozialkompetenzen.

Der neue Standort bietet der AJA einen neuen Rahmen und neue Projektideen.
Die Renovierung ist als Langzeitprojekt über einige Monate geplant. Es soll ein Anlaufpunkt für Jugendliche entstehen, die Hilfe benötigen und einen Raum für Gespräche suchen. Es soll „Das Haus der Aufsuchenden Jugendarbeit“ werden, indem die Jugendlichen sich von Anfang an als Teil dessen sehen und sich durch die gemeinsame Renovierung mit dem Haus identifizieren. Dort sollen Ideen verwirklicht und neue Projekte entwickelt werden, wobei die Wünsche und Interessen der Jugendlichen Berücksichtigung finden. Bei akuten Problemlagen bietet das Haus den Jugendlichen eine direkte Anlaufstelle um sich mit den Mitarbeitenden in einem vertrauensvollen Rahmen auszutauschen.

Mit dem neuen Standort soll ein Beitrag zur Jugendkultur in Dinslaken geleistet und die Stadt für junge Menschen ein Stück attraktiver gemacht werden. Das WIR-Gefühl für die Stadt Dinslaken könnte somit gestärkt werden.

Voraussichtlich im April 2015 kann die neue Anlaufstelle voll genutzt werden. Sie soll dann auch anderen Gruppen und Vereinen die Möglichkeit bieten, ihre Angebote im Rahmen der Jugendhilfe an diesem Standort durchführen zu können. 

 


 

Viele Teile unserer Welt werden von Krieg beherrscht und politische Unterdrückung, Verfolgung, Hungersnot usw. bestimmen das tägliche Leben. Zahlreiche Menschen versuchen diesen Zuständen zu entfliehen, auch weil sie um ihr Leben fürchten und beantragen hierfür in unserem Land politisches Asyl. Oft dauert es Jahre, bis über einen Asylantrag entschieden wird. In dieser Zeit haben die Menschen nur das Recht auf eine Unterkunft und Verpflegung, sowie die Versorgung mit dem Nötigsten. Bis dahin werden sie in Überganswohnheimen untergebracht, dürfen meist weder einer Arbeit nachgehen noch sich eine andere Unterkunft suchen.

Das Übergangswohnheim „An der Fliehburg“ beherbergte in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Familien mit sehr unterschiedlichen Migrationshintergründen.

Oft sind es Flüchtlinge, die in ihrem Land weder ein Zuhause noch Einkommen haben und auf der Straße leben. Zudem kommen immer mehr Kriegsflüchtlinge. Der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel leitet seit Mitte 2013 die Fliehburg. Erstversorgung, Sozialberatung, Sprachförderung, Kinderbetreuung, Freizeitangebot, die Vernetzung mit Schulen und die Vermittlung in eigenen Wohnraum – die Angebotspalette der Fliehburg entwickelt sich an den Bedürfnissen der Bewohner.

Die Zahl der Flüchtlinge in der Fliehburg stieg von 126 Bewohnern zur Mitte 2014 auf 410 Bewohner im Februar 2015. Insgesamt wohnen aktuell 139 Kinder in der Fliehburg

Unsere besondere Hilfe benötigen die Kinder und Jugendlichen.

Das Leben in ihren Heimatländern ist oftmals von gravierender Armut geprägt. Hunger und Elend kennzeichnen das Leben der Kinder.

Immer mehr Kinder und Jugendliche kommen mit den Erlebnissen aus Bürgerkrieg und kriegerischen Auseinandersetzungen zu uns. Die traumatischen Erlebnisse benötigen fachärztliche Hilfe und oftmals eine perspektivische Langzeitbetreuung.

Wir wollen gerade die Kinder bei uns willkommen heißen, sie unterstützen und in ihnen wieder die so wichtige Freude am Leben wecken.
 

Übergangswohnheim An der Fliehburg
Fliehburg 19
02064 – 12797
fliehburg@caritas-dinslaken.de
www.caritas-dinslaken.de